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Was versteht man eigentlich unter...

Fliesen

Fliesen sind durch Brenntechnik künstlich hergestellte keramische Wand- und Bodenplatten aus mineralischen Rohstoffen (Ton, Sand, Mineralien). Die gebrannte Tonplatte wird auch als Scherben bezeichnet. Zu dessen farblicher Gestaltung kann er noch mit einer Glasur oder Engobe versehen sein. Die Herstellung erfolgt im Einbrand- oder Zweibrandverfahren.
Fliesen sind nicht brennbar und lichtecht.

Fliesenleger

Gebräuchliche Kurzform für den ,,Fliesen-, Platten- und Mosaikleger“, so die offizielle Fachbezeichnung dieses Handwerksberufs. Die Ausbildungszeit beträgt üblicherweise drei Jahre. Zum Aufgabengebiet gehören neben dem Verlegen der Keramik auch Analyse und Reparatur von Schäden an Belägen und Untergründen. Neben den handwerklichen Fähigkeiten sollte ein guter Fliesenleger aber auch künstlerische Talente besitzen, um die gestalterischen Möglichkeiten beim Arbeiten mit Fliesen voll auszuschöpfen.

Fuge

Als Fuge wird der Zwischenraum zwischen mehreren Teilen eines Fußboden- oder Wandbelags bezeichnet. Als Füllmaterial dient der Fugenmörtel.

Frostsicherheit

Als ,,frostsicher“ gelten Fliesen, wenn sie einen 50maligen Frost-Tau-Wechsel schadlos überstehen. Sicher gestellt wird dies durch eine geringe Wasseraufnahmekapazität. Denn nicht allein der Temperaturwechsel beschädigt die Fliese, sondern vielmehr die sich im Scherben befindliche Feuchtigkeit. Diese dehnt sich bei Erreichen des Gefrierpunktes aus und erzeugt feine Risse, in die wiederum – nach dem Auftauen – weiteres Wasser eindringen kann. Mit jedem weiteren Frost-Tau-Wechsel wachsen die feinen Risse an, bis die Fliese schließlich springt. Um die Aufnahme von Wasser zu vermeiden, muss der Scherben somit entweder sehr dicht gesintert werden (z. B. Feinsteinzeug, WAK weniger als 0,1 Vol. %) oder aber eine Glasur, die die offenen Poren ,,versiegelt“.

 

Abbildung

Fugen

Fugen

bildmaterial@fliesenschroeter.de

 

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